Podcast Glossar

Ist das Thema Podcast noch Neuland für dich? Kein Problem!
In unserem Wissens-Pool findest du die wichtigsten Begriffe rund um das Thema Podcast.
Und falls du dich fragst, was wir in der Podcastbude tagein tagaus machen, haben wir für dich unsere wichtigsten Arbeitsprozesse dargestellt.

Wie wird der Start einer Podcast-Serie vorbereitet?

Bevor die erste Episode einer Podcast-Serie veröffentlicht werden kann, müssen viele grundlegende Fragen geklärt werden.

  • Was möchte ich mit meinem Podcast erreichen?

  • Wen möchte ich mit meinem Podcast erreichen?

  • Was ist das Thema meines Podcasts?

  • Wer ist der Host meines Podcasts?

  • Wie ist die Veröffentlichungsfrequenz?

  • Wie sollen die Episoden inhaltlich aufgebaut sein?

Dies sind nur einige, der zu klärenden Fragen. Ein gut durchdachtes Podcast-Konzept ist das Fundament eines erfolgreichen Podcasts. Über die Jahre haben wir viel Erfahrung in der Podcast-Konzeptionierung gesammelt und stehen dir damit gern unterstützend zur Seite.

In einem Podcast-Workshop entwickeln wir mit dir dein ganz individuelles Podcast-Format.

Wie entsteht eine Podcast-Folge?

Die Aufnahme

Alle Personen, die in der Podcast-Folge zu hören sind, treffen sich vor Ort oder remote. Wir legen darauf Wert, dass bei jeder Aufnahme stets die bestmögliche Qualität erreicht wird und fehlerhafte Passagen (z.B. Versprecher) noch im Zuge der Aufnahme neu aufgenommen werden. Daher wird bei uns jede Aufnahme von einem Produzenten oder Redakteur begleitet.

Eine Frau nimmt einen Podcast auf
Podcast editing Mac Book

Der Schnitt

Alle Aufnahmedateien landen gesammelt bei unserem Produktions-Team. Hier werden nun Versprecher, Räuspern, Husten, Pausen und Ähnliches korrigiert bzw. entfernt. Dann werden die Tonspuren miteinander verbunden, sodass ein Gesprächsverlauf entsteht.

Die Regie

Welche aufgenommene Variante einer schwierigen Stelle ist die beste? Klingt die Podcast-Folge auch nach dem Schnitt noch inhaltlich flüssig? Das alles gehört zur Regie einer Podcast-Folge. Wir achten darauf, dass das Endergebnis trotz Bearbeitung natürlich und flüssig, aber gleichzeitig auch professionell und sauber klingt.

Audio Regie
Mixing and Mastering

Mixing und Mastering

In diesem Schritt geht es um den tontechnischen Aspekt. Kleine technische Fehler werden durch entsprechende Feineinstellungen korrigiert und die Lautheit aller Stimmen im Podcast angepasst. Dadurch klingt die Podcast-Folge für den Hörer angenehm im Ohr. Außerdem werden die Layout-Elemente mit der fertigen Podcast-Folge harmonisch verbunden.

Export der Podcast-Datei

Die fertige Podcast-Folge wird in das  gewünschte Audio-Format konvertiert und ist bereit zur Auslieferung, bzw. Veröffentlichung. Das Format “mp3” ist etabliert und wird mehrheitlich verwendet.

export mp3 podcast file

Wie kommt Werbung in die Podcasts?

Werbung ist in Podcasts oft am Anfang oder am Ende zu hören, meistens für 60 bis 90 Sekunden. Davor findet aber oft ein langer Abstimmungsprozess statt:

Umfelder recherchieren

Podcaster anfragen

Angebot erstellen

Kampagne planen

Werbemittel abstimmen

Reporting erstellen

Wird eine Werbekampagne über den Adserver ausgespielt, können viele (Teil-) Schritte automatisiert und vereinfacht werden. Mehr zum Thema Adserver erfährst du hier: Werben in Podcasts

Begriffe aus der Produktion

(gg. Eintrag raus, damit es nicht damit losgeht) Als Atmo/Atmosphäre werden in der Audioproduktion Geräusche und Klänge bezeichnet, die keine Musik sind (z. H. Applaus, Hundegebell, Regengeräusche, Glöckchenklingeln). Synonym ist “SFX” (sound effects).

(ggf. wie oben) Software, die es ermöglicht, das Mikrofonsignal auf den Computer zu übertragen.

Corporate Podcasts werden speziell für einen Auftraggeber produziert, um seine eigenen Produkte, Entwicklungen und Themen zu präsentieren. Viele Firmen und Organisationen weltweit setzen heute auf Podcast als Kommunikationskanal mit bestehenden bzw. potentiellen Kunden und Interessenten.
Auch in der interne Kommunikation ist ein Corporate Podcast ein gutes Mittel, um direkt Mitarbeiter*innen und Stakeholder zu erreichen.

Als Distribution bezeichnet man die Verteilung des Podcasts auf andere Podcast-Plattformen, Podcatcher genannt. Bei Podcasts erfolgt dies durch das Erstellen einer Verknüpfung zwischen der Hosting-Plattform und anderen Plattformen wie z. B. Spotify oder Apple Podcast. Der Podcast ist nach einer Distribution auf allen Plattformen verfügbar, auf die er distribuiert wurde.

Der Embed Player oder Embedded Player ist ein Audioplayer, der auf Ihrer Website integriert werden kann, sodass Ihr Podcast auch direkt auf Ihrer Internetseite gehört werden kann. Die Integration erfolgt als iFrame.

Die GEMA schützt die Urheberrechte von Musikern und Musikschaffenden an ihren Werken. Sobald in einem Podcast GEMA-pflichtige Musik verwendet wird, müssen Lizenzgebühren bezahlt werden, auch wenn die Musik nur wenige Sekunden hörbar ist (z. B. im Layout).

Im Podcast-Umfeld wird der Moderator oft auch Host genannt. Der Host führt durch jede Episode des Podcasts und interviewt beispielsweise Gäste. Ein Podcast kann auch mehrere Hosts haben, die sich miteinander oder mit Gästen unterhalten.

Als Hosting wird die Online-Verfügbarmachung eines Podcasts auf einer Hosting-Plattform bezeichnet, auf der die fertigen Podcast-Folgen als Audiodateien abgelegt werden. Plattformen wie Spotify und Apple Podcast greifen nach einer erfolgreichen Distribution auf die Hosting-Plattform zu, um von dieser neue Podcast-Folgen oder Änderungen in den alten Folgen zu beziehen. Übrigens: Hosting verbraucht Serverplatz und wird deswegen meist gegen Gebühr angeboten.

Als Intro und Outro bezeichnet man die beiden Teile des Layouts, die zu Beginn bzw. am Ende jeder Folge einer Podcast-Serie verbaut sind. Beide zusammen werden bei uns als Verpackung bezeichnet.

Als Layout bezeichnet man die Elemente einer jeden Folge, die immer gleich bleiben. Meistens setzt sich das Layout aus einem Intro und einem Outro zusammen, die zu Beginn bzw. am Ende einer jeden Podcast-Folge verbaut sind.
Das Mastering geht meistens zusammen mit dem Mixing einher. In diesen Schritten der Produktion werden die einzelnen Tonspuren zusammengefügt (Mixing) und tontechnisch angeglichen (Mastering). Durch das Mastering klingt die fertige Audiodatei angenehmer: Rauschen wird entfernt und die Stimmen klingen gleichlaut.

Intro und Outro werden synonym auch als Opener und Closer bezeichnet.

Als Podcatcher werden Plattformen bezeichnet, über die Podcasts gehört werden können. Viele Podcatcher sind auch als App fürs Smartphone verfügbar. Die bekanntesten Podcatcher sind Spotify und Apple Podcast.
ein Reporting gibt zum Teil Aufschluss darüber, wie gut ein Podcast performt. Im Reporting können verschiedene Messgrößen erfasst werden. Die bedeutendsten sind die Zahl der Downloads und die Zahl der Unique User. Ein Reporting kann aber nur als ein Puzzle-Stück der Performance-Messung gesehen werden. Messgrößen wie Empfehlungen des Podcasts in Social Media können aus technischen Gründen nicht berücksichtigt werden.
Zu jedem Podcast gehört ein eindeutiger RSS-Feed. Ein RSS-Feed sieht aus wie ein Web-Link, unterscheidet sich von diesem aber durch die Endung /feed/. Der RSS-Feed ist ein Code, der alle Informationen rund um den betreffenden Podcast enthält. Der RSS-Feed wird von der Hosting-Plattform deiner Wahl generiert, wenn du deinen Podcast dort erstmalig anlegst. Den RSS-Feed brauchst du später beispielsweise, um deinen Podcast auf diverse Podcastplayer zu distribuieren. Die Player lesen im Hintergrund regelmäßig den Code hinter dem RSS-Feed aus, um Änderungen wie z. B. neue Episoden, Titeländerungen, Logoänderungen und ähnliches auf ihren Plattformen anzupassen.
Eine Serienbeschreibung enthält eine kurze, kreative Beschreibung einer Podcast-Serie. Hier geht es oft darum, für welche Zielgruppe der Podcast gedacht ist was das allgemeine Podcast-Thema ist. Verweise auf Social Media Accounts, die zum Podcast gehören, finden hier ebenso ihren Platz.

Eine Shownote ist ein Begleittext zu einer Folge. Gewöhnlich enthält sie eine kurze Beschreibung des Themas der Folge, weiterführende  Informationen und ggf. Links.

Als Stinger werden akustische Trenner innerhalb einer Podcast-Folge bezeichnet. Stinger sind z. B. sinnvoll, wenn man die Themen einer Podcast-Folge deutlich voneinander trennen möchte.

Ein Teaser ist eine kurze Ankündigung des Podcasts und wird gewöhnlich vor dem Erscheinen der ersten vollwertigen Podcast-Folge veröffentlicht. Mit dem Teaser sollen Hörer auf den Podcast neugierig gemacht und zum Abonnieren der Serie animiert werden. Aus technischer Sicht ist der Teaser ein “Wegbereiter” für die vollwertigen Folgen: Er wird als erste Audiodatei des Podcasts auf die gängigen Plattformen distribuiert. Diese erste Einleseschleife dauert für gewöhnlich etwas länger. Dafür erfolgt das Einlesen aller weiteren nachfolgenden Folgen wesentlich schneller.
Als Verpackung bezeichnen wir Intro und Outro, da beide Elemente den Content einrahmen.

Begriffe aus der Vermarktung

Ein AdServer (Advertising Server) ist eine Technologie, mit deren Hilfe Werbung zeitlich begrenzt (programmatisch) in alle Folgen eines Podcasts integriert werden kann. Die Adserver-Technologie bietet im Vergleich zur Baked-In Integration weitere Vorteile, wie Targeting und Skalierbarkeit.

Mehr dazu hier: Werbeformen.

Das akustische Werbeelement wird fest in eine Podcast-Folge eingebaut und ist solange hörbar, wie die Folge verfügbar ist.

Eine Branded Episode steht ganz im Zeichen einer bestimmten Marke, einer Brand. In dieser Form von Werbung setzt die Marke das spezifische Thema der Episode und stellt gewöhnlich auch den Gesprächspartner. Sie ist somit mit einer Werbesendung zu vergleichen, jedoch mit einem sehr hohen informativen Input.

Abkürzung für Dynamic Ad Insertion. DAI ist nur mithilfe eines Adservers möglich. Über diesen wird Werbung nur über einen bestimmten Zeitraum an vordefinierte Stellen in einen Podcast eingespielt. Dadurch ist es nur solange hörbar, wie die Werbekampagne läuft. Nach diesem Zeitraum bekommen die Hörer:innen keine oder eine andere Werbung zu hören. 

Ein Download erfolgt immer dann, wenn eine Podcast-Folge angeklickt wird. Dabei macht es keinen Unterschied, ob sie tatsächlich auf das Endgerät heruntergeladen wird oder online gehört wird. Die Download-Zahl ist einer der wichtigsten Parameter für die Reichweite eines Podcasts.

Der Host oder Co-Host des Podcast spricht das Werbeelement nach dem Briefing des Kunden ein. Dadurch ergibt sich ein besonders harmonisches Einfügen des Werbeelements in die Podcast-Folge. Die Werbung wird vom Podcaster entweder als solche benannt oder wird akustisch vom eigentlichen Podcast-Inhalt getrennt.

Als Impression wird das Ausspielen eines Werbeelements bezeichnet. Ein Synonym ist Impression ist Werbekontakt.

Listen Through Rate wird meist als Durchhörquote übersetzt. Die Durchhörquote gibt an, wie viel Prozent der Hörer beim Hören einer Podcast-Episode bis zu einem bestimmten Zeitpunkt dabeigeblieben sind. Die Länge der Episode wird dabei in vier gleichlange Abschnitte (Quartils) unterteilt. Ist beim dritten Quartil beispielsweise 78% angegeben, bedeutet dass, dass 78 % der Hörer*innen die betreffende Folge bis zum Ende des dritten Quartils gehört haben.

Beim Podcast-Spot handelt es sich um einen speziell für das Podcast-Umfeld produzierten Audiospot. Die technischen Spezifikationen weichen von denen eines Radiospots ab.

Im Presenter-Read stellen (Dritt-)Sprecher:innen, wie z. B. Mitglieder des Produktions-Teams oder externe Sprecher:innen ein Produkt oder einen Service vor.

Klassisches Werbeelement, meist mit Musik und Text, das häufig auch im Radio zu hören ist und ebenfalls in Podcasts eingesetzt wird.

Als Reporting wird die Übersicht über die messbaren Parameter eines Podcasts bezeichnet, beispielsweise die Anzahl der Downloads oder der Unique User. Aktuell gibt es keine zwingend vorgeschriebenen Regeln, nach denen die Messung dieser Parameter erfolgt. Die Podcastbude hat sich freiwillig zum Einhalten des IAB 2.1 Standards des iab tech labs verpflichtet. Diese Standards stellen sicher, dass nur echte menschliche Hörer*innen anonym gezählt und Bots herausgefiltert werden.

Kurze, vorproduzierte  Werbeelemente, die den Sponsor der Folge oder des Podcasts benennt (z. B. “Diese Folge wird dir präsentiert von …”). Generell wird der Werbetreibende plus dessen Claim genannt. Verkaufsbotschaften sind nicht Teil des Sponsorings.

Neben der gängigen Verwendung von Stream als Echtzeitausstrahlung eines Events, bzw. bei Konsum von Audio- oder Videomaterial ohne vorherigen Download, hat das Wort “Stream” bei Spotify eine weitere Bedeutung.
Als ein “Stream” zählt Spotify den Aufruf einer Audiodatei, die im Anschluss länger als 60 Sekunden gehört wurde. Damit versucht die Plattform in ihrem Reporting zufällige und bot-gesteuerte Klicks (Starts) von den bewussten Aufrufen zu trennen.

Als Targeting wird in der AdServer-basierten Werbeausspielung die Vorgabe einer bestimmte n Zielgruppe bezeichnet, die das Werbeelement hören soll. Das Targeting kann sich auf Parameter wie z. B. Alter oder Geschlecht der Hörer*innen beziehen. Auch Geo-Targeting auf bestimmte Regionen oder Städte ist möglich. Das Targeting auf diffuse Parameter wie persönliche Interessen oder Familienstand ist hingegen nicht möglich.

Der Tausend-Kontakt-Preis ist eine Kennzahl aus der Mediaplanung. Er gibt an, welcher Geldbetrag bei einer Werbemaßnahme eingesetzt werden muss, um 1.000 Personen einer Zielgruppe zu erreichen. Der TKP erlaubt eine bessere Vergleichbarkeit zwischen verschiedenen Werbeumfeldern und vereinfacht die Skalierung der Ausspielungsreichweite.

Als Tracking wird das Mitverfolgen des Ablaufs einer Werbekampagne in Echtzeit bezeichnet.
Hinter einem Unique User verbirgt sich die IP-Adresse eines Endgerätes, über das der/die Hörer*in den Podcast konsumiert. Damit steht die Unique User Zahl für die Anzahl der physischen Personen, die einen Podcast hören. Auch wenn eine Person beispielsweise 3 Folgen eines Podcasts nacheinander hört, wird sie als 1 Unique User gezählt. Bei der Downloadzahl werden hingegen 3 Downloads gezählt.

Unsere Abkürzung für Veröffentlichung.

Sponsoring: Kurzes Werbeelement, das den Sponsor der Folge oder des Podcasts benennt (z. B. “Diese Folge wird dir präsentiert von …”).

Host-read: Der Host oder Co-Host des Podcast spricht das Werbeelement nach dem Briefing des Kunden ein. Dadurch ergibt sich ein besonders harmonisches Einfügen des Werbeelements in die Podcast-Folge. Die Werbung wird vom Podcaster entweder als solche benannt oder wird akustisch vom eigentlichen Podcast-Inhalt getrennt.

Spot: Klassisches Werbeelement, meist mit Musik und Text, das häufig auch im Radio zu hören ist.

Selbstverständlich gibt es noch viele weitere Werbeformen. Weitere Informationen dzau findest du hier: Werbeformen

Pre-Roll: das Werbeelement wird vor der Episode platziert.

Mid-Roll: das Werbeelement wird in einer Werbepause in der Episoden eingespielt.

Post-Roll: das Werbeelement wird am Ende der Episode platziert.

Feedback willkommen!

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